Eisen-Bisglycinat: Was die Forschung über diese Eisenform zeigt

Eisen-Bisglycinat: Was die Forschung über diese Eisenform zeigt

1. Warum Eisen so wichtig ist

Eisen zählt zu den unentbehrlichen Spurenelementen, die der Körper benötigt, um Sauerstoff zu transportieren, Energie zu gewinnen und Enzyme zu aktivieren. Ein Mangel kann sich auf Leistungsfähigkeit, Konzentration und Stoffwechsel auswirken. Da Eisen nicht vom Körper selbst gebildet werden kann, muss es regelmäßig über die Ernährung aufgenommen werden.

In der modernen Ernährungswissenschaft unterscheidet man zwischen nicht-gebundenem Eisen (z. B. Eisen(II)-sulfat) und chelatierten Formen wie Eisen-Bisglycinat. Letztere werden untersucht, weil sie im Verdauungstrakt besser löslich und potenziell milder für den Magen sein können. Die Studie von Pineda et al. (1999) untersuchte genau diese Form – im Rahmen einer klinischen Studie mit Kleinkindern, um ihre Eignung als Eisenquelle zu prüfen.

2. Ziel und Aufbau der Studie

Das Forschungsteam wollte herausfinden, ob Eisen-Bisglycinat-Chelat eine sichere und effektive Eisenquelle für Säuglinge in der Entwöhnungsphase ist. In dieser Zeit steigt der Eisenbedarf, weil die Eisenspeicher aus der Schwangerschaft abnehmen, während Wachstum und Blutbildung zunehmen.

In einer kontrollierten Studie erhielten mehrere Gruppen von Kindern weaning foods (Beikost), die unterschiedliche Eisenformen enthielten – darunter Eisen-Bisglycinat-Chelat und Eisen-Sulfat. Über einen Zeitraum von vier Monaten wurden Parameter wie Hämoglobinwerte, Ferritinspiegel und Gewichtszunahme gemessen, um die Eisenaufnahme und den Ernährungsstatus zu bewerten.

Die Forschenden stellten fest, dass die Eisenaufnahme bei der Bisglycinat-Gruppe gleichwertig oder besser war als bei herkömmlichem Eisensulfat – allerdings mit geringerer Rate an gastrointestinalen Beschwerden.

3. Was ist Eisen-Bisglycinat und warum wird es untersucht?

Eisen-Bisglycinat ist ein Chelat, also eine Verbindung, bei der ein Eisenion an zwei Moleküle der Aminosäure Glycin gebunden ist. Diese Struktur schützt das Eisen teilweise vor Wechselwirkungen im Magen-Darm-Trakt und kann so seine Stabilität und Bioverfügbarkeit verbessern.

Das bedeutet nicht, dass es automatisch „besser“ wirkt, sondern dass es im Vergleich zu anderen Eisenformen chemisch stabiler und magenfreundlicher ist. Diese Eigenschaften machen es interessant für Produkte, die eine kontrollierte, gut verträgliche Eisenquelle bieten sollen – etwa Nahrungsergänzungsmittel oder mit Eisen angereicherte Lebensmittel.

Pineda et al. zeigten, dass Kinder, die mit Eisen-Bisglycinat angereicherte Beikost erhielten, vergleichbare Hämoglobinwerte wie Kinder mit herkömmlichen Eisenpräparaten entwickelten. Die Daten deuten darauf hin, dass diese Eisenform effizient aufgenommen wurde und gute Verträglichkeit zeigte.

4. Bedeutung der Ergebnisse für die Ernährungswissenschaft

Die Studie trug dazu bei, Eisen-Bisglycinat als alternative Eisenquelle in der Forschung zu etablieren. Sie zeigte, dass es möglich ist, Eisen in einer Chelatform bereitzustellen, die sowohl bioverfügbar als auch sensorisch unauffällig ist (kein metallischer Geschmack, keine Farbveränderung von Lebensmitteln).

Diese Erkenntnisse beeinflussten spätere Untersuchungen zur Eisenanreicherung in Nahrungsmitteln für Erwachsene und Kinder. Heute findet man Eisen-Bisglycinat in vielen Nahrungsergänzungsmitteln, weil es gut löslich, geschmacksneutral und magenfreundlich ist – Eigenschaften, die für empfindliche Personengruppen wie Schwangere, Stillende oder Vegetarier wichtig sein können.

5. Qualität, Sicherheit und EU-Health-Claims

Innerhalb der Europäischen Union ist Eisen als Nährstoff mit mehreren zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben versehen. Nach der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 darf rechtlich korrekt formuliert werden:

  • Eisen trägt zu einer normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin bei.

  • Eisen trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

  • Eisen trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

  • Eisen trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Diese Aussagen gelten für alle zugelassenen Eisenquellen, darunter auch Eisen-Bisglycinat, sofern das Produkt die gesetzlichen Mengenanforderungen erfüllt.

Für Hersteller wie Golden Elements ist die Qualitätssicherung entscheidend: Nur laborgeprüftes, EU-zugelassenes Eisen-Bisglycinat darf verwendet werden. Das gewährleistet Reinheit, Bioverfügbarkeit und Verbrauchersicherheit.

6. Fazit – Ein moderner Blick auf Eisenversorgung

Die Forschung von Pineda et al. (1999) war ein wichtiger Schritt, um Eisen-Bisglycinat wissenschaftlich zu validieren. Sie zeigte, dass diese Eisenform sowohl wirksam als auch verträglich ist – ein Befund, der die Grundlage für zahlreiche heutige Anwendungen bildet.

Für die moderne Ernährung bedeutet das: Eisen-Bisglycinat kann eine hochwertige, gut verträgliche Eisenquelle darstellen – insbesondere, wenn es in geprüfter Qualität und im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung eingesetzt wird.

Golden Elements nutzt solche Erkenntnisse, um transparente, wissenschaftlich fundierte Produkte zu entwickeln – ohne Übertreibung, aber mit Fokus auf nachweisbare Qualität und physiologische Relevanz.

Quelle

Pineda, O., Ashmead, H. D., Perez, J. M., Lemus, C. A., & Mazariegos, M. R. (1999). Iron bisglycinate chelate as an iron source in weaning foods for infants: a controlled trial. Food and Nutrition Bulletin, 20(4), 390–395. PubMed 10573551

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